Ein Glück, dass sich meine Mutter zum helfen angekündigt hatte. Sie hat es echt vollbracht die gesamte Küche an nur einem Tag in einen Zustand zu versetzen der nichts mehr mit dem zu tun hatte wie es da vorher aussah. In der Zeit war ich nicht untätig... Ich bereitete mich auf den bestellten Sperrmülltermin vor. Regale mussten gelehrt werden und bis meine zweite Rutsche an neuen Möbeln eintrifft ein temporärer Platz für einige andere Sachen gefunden werden. Am Ende des Tages war wieder ein riesiger Schritt in die richtige Richtung getan.
Durch den erreichten Stand der Dinge war es für mich nun am Donnerstag auch kein Problem einen Freund und meinen Schwager zu begrüßen. Die beiden haben mir dabei geholfen alte, kaputte und ungenutzte Möbel vor die Tür zu bringen. Aufgrund meiner Herz/Lungenprobleme war ich echt froh die beiden an meiner Seite zu wissen. Es sah echt nach unglaublich viel Arbeit aus aber in weniger als einer halben Stunde war der Drops gelutscht und alles hatte seinen Platz vor der Tür um von den Kollegen des USB in die ewigen Jagdgründe geschickt zu werden. Danach haben wir hier noch ein wenig gesessen und uns über die verschiedensten Themen unterhalten. Das war ein unglaublich schöner Moment für mich denn sowas ist hier schon lange nicht mehr passiert und ich hoffe das es nicht das letzte mal war.Die Woche hat noch drei Tage also kann man ja noch einiges schaffen. Freitag habe ich mich mit meiner Mutter und ihrem fahrbarem Untersatz zum einkaufen bewegt. Es hat sich angeboten auf diesem Wege auch gleich meinen Pfandsack um die Ecke zu bringen. Acht Euro war die ausbeute. Danach ging es dann zum shopen. Nur die wichtigsten Dinge...Brot, Nudeln, Reis...was man halt so zum leben braucht. Meine Regale waren selten so voll. Aufgrund meiner sehr knappen Kalkulation mit den Möbeln hatte ich nicht mehr so viel Geld für Lebensmittel übrig aber ich bin ja nicht verhungert...hätte mich auch irgendwie gewundert. Ich habe mir wieder angewöhnt regelmäßig zu Frühstücken. Dabei setzte ich alles auf Haferflocken mit Yoghurt, Früchten und Milch. Das sättigt und hat zumindest den Plazebo Effekt das ich was gesundes esse. Ich versuche auch jeden Tag frisch für mich zu kochen was bei meiner Beziehung zu meiner Küche echt schwierig ist aber auch da bekomme ich immer was hin.
Nun ist die Woche beendet und ich habe enorm viel geschafft. Wie ich es schon oft zum Ausdruck gebracht habe hätte ich es niemals ohne meine Freunde und die Familie auf die Kette bekommen aber die Reise ist ja auch noch nicht am Ende. Viele Hürden habe ich noch zu meistern aber ich sehe dem ganzen durch den Verlauf der letzten Woche noch positiver entgegen. Zum Schluss gibt es noch ein Bild von meiner Schlafecke die stellvertretend für all das steht was ich bisher geschafft habe. Das Bett ist gemacht und ich habe einen freien Boden. Für einige nichts besonderes aber für mich sind das Meilensteine.

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