Montag, 8. Juni 2015

Zu schnell zu viel?

Ich frage mich ob ich ein zu hohes Tempo an den Tag lege. Ich möchte alles schnell, schneller zu schnell? Wenn es nach mir ginge bräuchte der Tag 48 Stunden und ich keinen Schlaf. So habe ich es auch die letzten Tage irgendwie gehalten. Schuften was das Zeug hällt und bloß nicht daran denken mal was zu essen, sich etwas Zeit für sich zu nehmen oder mal das Haus zu verlassen. Ich möchte einfach fertig werden und keine unnötige Zeit mit so Nebensächlichkeiten verbringen. Gestern war ein Tag an dem ich aber mal einfach nichts gemacht habe. Ich habe mich Nachts auf die Couch gelegt, habe einen Film geschaut, bin dabei eingeschlafen... Als ich wach wurde war ich etwas ausgepowert. Ich kochte mir einen Kaffee, legte die Füße auf den Tisch und schaute meine lieblings Morningshow auf RocketbeansTV an. Dabei überlegte ich kurz ob ich nicht aufstehen solle um mich an die Arbeit zu machen aber ich bin einfach sitzen geblieben. Habe meinen Kaffee ausgetrunken, und bin sitzen geblieben. Am mittag ging ich zu meiner Mutter, da ihr neuer Freund ihren Geburtstag nachfeierte. Es gab unglaublich leckeres Essen und eine Kuchenauswahl vom Konditor wie man sie selten sieht. Auch ganz untypisch war mein plötzlicher konsum von Alkohol. Ich habe Sage und Schreibe 2 Porter getrunken. Sowas mache ich sonst nie. Geschafft vom Tag machte ich mich auf nach Hause. setzte mich an den PC, checkte Mails und die neusten News. Es war 19 Uhr und da ich wieder so unglaublich kapput war habe ich mich in mein Bett gelegt und geschlafen. Einfach so. Durch mein frühes Schlafen war ich genau so früh auch wieder wach. Um 3 Uhr in der Nacht öffneten sich meine Augen und ich konnte nicht mehr schlafen. Bis jetzt (5:35Uhr) vertrieb ich mir die Zeit mir Youtube Videos, sortierte einige Fotos auf meinem Rechner aus und nun bin ich wieder voller Motivation weiter am Projekt "Besenrein" zu arbeiten.

In den letzten Tagen habe ich gelernt das ich nicht 24/7 auf höchster Stufe durchballern kann sonder auch mal eine Pause brauche. Diese muss ich mir dann einfach mal nehmen und den lieben Gott mal nen guten Mann sein lassen.

3 Kommentare:

  1. Gut: Du tust sinnvolle Dinge mit deiner Zeit, du bringst dich öfters mal voran.

    Nicht so gut: Interpretiere nicht alles über. Manches "ist manchmal einfach so" und hat keine Bedeutung. Viel zu viel hängt von der persönlichen Tagesbestform ab.

    Tipp:
    Schreib dir am Abend einen Tagesablauf für den nächsten Tag. Nicht mit Uhrzeiten, aber sehr detailiert mit allem was du tun willst. Vom Aufstehen über Frühstück bis hin zum Aufräumen, da aber auch aufschreiben, was du aufräumen willst. Es muss schon fast unangenehm genau geschrieben sein.
    Dann bemühst du dich den Plan ein zu halten. Irgendwann entstehen deine eigenen Abläufe und werden zu Ritualen, was sehr gut ist, denn gleichförmigkeit und gleichmäßigkeit geben Sicherheit.

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    1. An einen solchen Tagesplan hatte ich auch schon gedacht. Bisher war ich allerdings zu undiszipliniert um sowas durchzuführen. Nun denke ich aber das ich zumindest mit geplanten Sachen recht gut umgehen kann.

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    2. Probieren, machen, optimieren. Jeden Tag etwas mehr dran halten.

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